Supervision für Berater*innen – in Bremen und überall

Sie beraten, coachen, supervidieren, mediieren in Bremen, dem Bremer Umland oder ganz woanders? Und suchen Supervision, um Fälle zu besprechen, sich in Ihrer Rolle als Berater*in zu reflektieren und/oder die Anerkennungsbedingungen in einem der Dachverbände DGSF, DGSv oder BM zu erfüllen?

Ich bin leitender Supervisor eines DGSF-akkreditierten Weiterbildungsinstitut. Zudem bin ich Ausbilder und Supervisor für Mediation (zertifiziert im BM) und Kontrollsupervisor (zertifiziert in der DGSv). Als zertifizierter Lehrender habe ich in den letzten fast 10 Jahren hunderte Supervisionen von Weiterbildungsteilnehmenden begleitet. Zudem habe ich bereits mit über 100 Teams als Supervisor gearbeitet.

Klare Struktur, flexible Handhabung

Ich biete Ihnen die Gelegenheit, Supervision zum gesamten Spektrum der Beratungslandschaft in Anspruch zu nehmen: sei es berufliches und Life-Coaching, Paarberatung und -therapie, Familienberatung und -therapie, Fall- und Teamsupervision, Mediation oder Organisationsberatung. Der Aufwand einer Supervision ist zeitlich und finanziell begrenzt, der Effekt gelungener Supervision maximal groß.

Ich biete Rahmenbedingungen, die größtmöglich flexibel sind, um Ihren Bedürfnissen zu entsprechen:

  • Sie können als Einzelperson zu mir kommen oder an Gruppensupervisionen teilnehmen.
  • Sie können zu mir in die Praxis kommen oder online mit mir Termine wahrnehmen.
  • Sie können Fälle beschreiben oder auf Video aufgezeichnete Beratungen zeigen.
  • Sie können regelmäßig zur Supervision kommen oder einzelne Termine buchen.

Qualitätssicherung der eigenen Arbeit

Supervision fördert fachliche und methodische Kompetenzen ebenso, wie es eine Reflektion über die eigene Rolle und die Haltung als Berater*in in den Blick nimmt. In einer Supervision wird ein Fall und das eigene Verhalten als Berater*in im Detail vorgestellt und unter meiner Anleitung aus etlichen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, um neue Sichtweisen zu erlangen, Irritationen auszulösen und Gewissheiten zu stärken.

Anhand Ihrer Beschreibungen entwickeln wir gemeinsam methodische Ansätze und Möglichkeiten zur weiteren Prozessgestaltung. Wer ist beteiligt? Wer nicht? Wer hat welche Position, wer welche Interessen? Bin ich in meiner Allparteilichkeit beeinflusst? Welche Methoden bieten sich für die nächsten Termine mit den Klient*inne an? Wie gehe ich mit starken Emotionen bei meinen Klient*innen um? Wie mit meinen Eigenen? Welche Beziehungsprozesse stehen aktuell im Mittelpunkt der Beratung? Etc. etc. Diese und etliche mögliche weitere Fragen führen dazu, dass Sie sich Ihres eigenen Weges innerhalb der Beratung noch sicherer werden und kompetent, selbstsicher und balanciert den weiteren Beratungsprozess gestalten können.

Jetzt Erstgespräch vereinbaren

Vereinbaren Sie einen ersten Supervisionstermin mit mir, in dem wir alles Nähere besprechen und Sie erleben werden, wie hilfreich Supervision ist. Nutzen Sie hierzu die Kontaktmaske oder melden sich per Mail, Telefon oder Whatsapp bei mir.

Unterschiede zur Intervision

Zunächst einmal gibt es ganz viele Ähnlichkeiten: gute Intervisionsgruppen sind in hohem Maße in der Lage, Fälle zu besprechen und die eigene Rolle zu reflektieren. Ich selbst bin in insgesamt 4 Intervisionsgruppen mit Kolleg*innen organisiert.

Supervision hat darüber hinaus einige Vorteile, die von Intervisionsgruppen nur teils bzw. gar nicht zu leisten sind:

  • Sie haben in mir einen Supervisor mit umfassender Erfahrung von über 10 Jahren Supervision mit (angehenden) Berater*innen. In vielen Intervisionsgruppen haben alle Beteiligten ungefähr den gleichen Erfahrungshorizont.
  • Sie stehen mit Ihren Anliegen individuell im Fokus und müssen nicht selbst als Berater*in für Kolleg*innen tätig sein.
  • Sie können spezifische Themen besprechen, die vertraulich bleiben sollen und somit teils nicht für Intervision geeignet sind.
  • Sie wollen sich rechtlich bzw. in einem Dachverband anerkennen lassen und benötigen hierfür Supervision.

Supervision als Anerkennungsvoraussetzung

Jede Disziplin und jeder Dachverband hat eigene rechtliche und Verbandsrichtlinien, die zur Anerkennung nötig sind. Dies ist eine bisweilen komplizierte Wissenschaft für sich. Beispiel gefällig? Im Mediationsgesetz (bzw. der ZMediatAusbV in der aktuellen Fassung vom 1. März 2024) ist festgelegt, dass es fünf Supervisionen bis drei Jahre nach Ende der Mediationsausbildung zum Erhalt des Titels „zertifizierte*r Mediator*in“ bracht. Im Bundesverband Mediation braucht es demgegenüber fünf dokumentierte Mediationen (insg. mind. 25 Stunden) in Einzelsupervision; zwei davon nicht älter als zwei Jahre, keiner älter als 5 Jahre. Und in der DGSF schließlich sind zwei dokumentierte Fallvorstellungen während der insg. 50 Unterrichtseinheiten Supervision in der Ausbildung nötig. Bis spätestens zwei Jahre nach Ende der Ausbildung zusätzlich vier dokumentierte Fälle (min. 30 Stunden) unter Supervision. Da den Überblick zu behalten ist nicht einfach.

Sprechen Sie mich gerne an und wir erkunden gemeinsam, welche Supervisionsleistungen Sie für welche Anerkennung in welchem rechtlichen Rahmen bzw. welchem Dachverband benötigen.

Supervision in Bremen und Online

Der äußere Rahmen für eine gelungene Supervision muss ebenso stimmen wie meine fachliche Qualifikation. Deshalb bin ich sehr flexibel, was Uhrzeiten, Taktungen und Orte der Supervision angeht. Sie können in meine Praxis im Bremer Viertel kommen. Ich biete natürlich auch Online-Termine an. Und gerne gebucht werden auch sogenannte walk’n’talks, bei dem Themen im Spazierengehen erkundet werden. Dabei müssen Sie sich nicht vorab auf ein Format festlegen, sondern können flexibel von Termin zu Termin entscheiden.

Neue Wege in der Supervision

kompetent – erfahren – individuell

  • Die Kompetenzen als Berater*in werden gestärkt und der professionelle Habitus gefestigt.

  • Sie stellen eine gute Balance zwischen Ihren Bedürfnissen und den Bedürfnissen Ihrer Klient*innen im Sinne des Konzepts der Allparteilichkeit her.

  • Sie gewinnen Klarheit und Sicherheit über die Wege, die Sie in zukünftigen Beratungen wählen können.

  • Sie aktivieren Ihre Ressourcen.

  • Sie erkennen Fallstricke und Stolpersteine, setzen sich neue Meilensteine und lernen, diese zu erreichen.