Unabhängig von christlichen Traditionen ist das Jahresende eine gute Möglichkeit, zurückzuschauen auf das, was zuletzt geschehen ist und einen Ausblick zu wagen auf das, was da als Nächstes kommen könnte. Und für mich bedeutet das in diesem Jahr in besonderem Maße, danke zu sagen. Meinen Kolleg*innen. Meinen Seminarteilnehmenden. Meinen Klient*innen. Meinen Verbindungen.

Meinen Kolleg*innen Lea Tegenkamp, Anja Möschler, Bettina von Blittersdorff, Mareike Pardow, Nicoletta Reinhard, Laura Gabriel und Justus Klein, weil sie mit mir Institut und Praxisgemeinschaft aufbauen, leben und erleben, basteln, werkeln und etwas entstehen lassen, das es so in Bremen noch nicht gibt und in dem die Systemische Haltung unfassbar wunderbar zum Tragen kommt.

Meinen Seminarteilnehmenden (von denen es in diesem Jahr über 40 gibt und die im nächsten Jahr auf über 80 anwachsen können), weil ihre Neugierde und ihr Elan mir Antrieb sind, immer weiter zu lernen.

Meinen Klient*innen, weil ich durch sie die ganze Fülle des Lebens, in jeder Phase, in jeder Konstellation erlebe und daran teilhaben darf, positive Entwicklungen zu begleiten und Veränderungen zu erleben.

Und all den Verbindungen, die links und rechts der eigentlichen Arbeit entstehen, der schöne Austausch mit Gutachter*innen des Familiengerichts, der Unterstützung für eine Selbsthilfegruppe, die 1x im Monat die Räume des Instituts für ihre wichtige Arbeit nutzt, den Ausrichtern von Veranstaltungen, bei denen ich als Dozent geladen werde, dem Qualitätszirkel der DGSF, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht, der wunderbaren Frau Ingelmann der DGSF, ohne die ich nie durch das Antragswesen der Weiterbildungen gedrungen wäre, der immer wieder vorhandenen Medienanfragen, wodurch ich mich einmal sogar als Paartherapeut für die große Regierungskoalition verdingen durfte.

 

Und so habe ich schon jetzt eine unfassbare Vorfreude auf das nächste Jahr. Auf neue Weiterbildungen. Auf eintägige Seminare. Auf weitere Erzählungen meiner Klient*innen. Auf ein Sommerfest. Auf ein erstes Alumni-Treffen der Weiterbildungen. Auf kostenlose Angebote für Personen, die sich sonst Beratung oder Weiterbildung nicht leisten könnten. Auf kollegialen Austausch. Auf ganz viele schöne Momente.

Und natürlich auf Schokolade, die wir sogar manchmal als kleines Dankeschön geschenkt bekommen.

Ich fühle mich sehr privilegiert und dankbar, so viel Wirksamkeit zu erleben und freue mich auf alles, was da kommt.

René Zimmermann