Mediationsausbildung
für soziale Berufe

Mediation hilft, Konflikte zu klären. Diese Aus- und Weiterbildung vermittelt, welche Formen von Konflikten es gibt, wie sie entstehen und welche Klärungsmöglichkeiten es gibt. Sie richtet sich an Personen, die in sozialen Berufen tätig sind und in ihrer alltäglichen Arbeit mit Konflikten umgehen müssen. Die Ausbildung startet im März 2022. Nähere Infos folgen hier beizeiten. Untenstehend eine Übersicht der letzten Ausbildung.

Flyer (2-seitig)

Programmübersicht

Was sind Konflikte? Und wie löst man sie? Ausgehend von diesen Fragen werden Sie den Ablauf einer Mediation kennenlernen und erproben. Aus dem großen Methodenkoffer der Mediation werden die wesentlichen Kommunikations- und Verfahrenstechniken beleuchtet. Und damit alles Wesentliche gelernt, was es zur Handhabung von Konflikten und Gestaltung von Veränderungsprozessen braucht. Hinzu kommen rechtliche, organisatorische und finanzielle Aspekte, die relevant sind. Und nicht zuletzt bietet die Weiterbildung die Möglichkeit, die eigene berufliche Rolle und und die eigene innere Haltung zu reflektieren.

Die Teilnehmenden werden selbstorganisiert im Rahmen der Ausbildung eine Mediation durchführen und diese durch die DozentInnen supervidieren lassen. Eine Unterstützung beim Finden von Ausbildungsfällen wird gewährleistet.

Die Ausbildung besteht aus einen Grundkurs und (optional) einem Aufbaukurs.

Der Grundkurs umfasst 120 Zeitstunden und erfüllt somit die gesetzlichen Anforderungen des Mediationsgesetzes und der entsprechenden Rechtsverordnung, um als MediatorIn lizensiert zu sein. Dies wird zum Abschluss der Ausbildung bescheinigt.

Der Aufbaukurs umfasst zusätzliche 80 Zeitstunden und erfüllt damit die Anerkennungsvoraussetzungen zur Mediatorin und zum Mediator im Bundesverband Mediation.

Mediation vermittelt Konfliktlösungskompetenzen in jedem Lebensbereich. Insbesondere Personen, die alltäglich im sozialen Kontext mit anderen Personen eng zusammenarbeiten benötigen eine große Bandbreite an kommunikativen, psychologischen und sozialen Kompetenzen.

Die Ausbildung richtet sich somit an Personen aus folgenden Berufsfeldern: Berater/innen, Therapeut/innen, Personalverantwortliche, Jurist/innen, Pädagogen/innen, Sozialpädagogen/innen, Sozialarbeiter/innen, Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Sozialassistent/innen und weitere soziale Berufe, in denen Mediation und mediatorische Methoden sinnvoll angewendet und Entwicklungs- und Veränderungsprozesse eingeleitet werden können.

Um hierbei auch für Selbstreflektion und Themen aus der eigenen Arbeitswelt ausreichend Raum zu bieten ist die Fortbildung auf maximal 15 Personen beschränkt. Dies ermöglicht ein intensives Erarbeiten aller wesentlichen Themen.

Die Ausbildung besteht aus Grund- und optionalem Aufbaukurs: der gesetzlichen Anforderung über 120 Stunden sowie der Anforderung des Bundesverbands Mediation über weitere 80 Stunden.

Eine Hinzubuchung des Aufbaukurses nach dem Ende des Grundkurses ist ebenfalls möglich.

Eine verbindliche Teilnahme an der Fortbildung kann optional nach dem ersten Seminarwochenende (Entscheidungswochenende) getroffen werden. Vorher fallen keine Kosten an.

Die Höhe der Gesamtkosten werden auf Anfrage mitgeteilt.

Leitung: René Zimmermann, Mediator BM und Ausbilder BM, Systemischer Berater und Therapeut, Supervisor für Mediation.

Zudem werden zu spezifischen Themen GastdozentInnen eingeladen werden.

Jetzt weitere Informationen bekommen und anmelden.