Mediationsausbildung 2022

Mediation hilft, Konflikte zu klären. Diese Aus- und Weiterbildung vermittelt, welche Formen von Konflikten es gibt, wie sie entstehen und welche Klärungsmöglichkeiten es gibt. Sie richtet sich an Personen, die in sozialen Berufen tätig sind und in ihrer alltäglichen Arbeit mit Konflikten umgehen müssen.

Die Ausbildung umfasst einen grundsätzlichen Teil von 120 Zeitstunden, der die gesetzlichen Anforderungen des Mediationsgesetzes und der entsprechenden Rechtsverordnung erfüllt, um als Mediator*in lizensiert zu sein. Dies wird zum Abschluss der Ausbildung bescheinigt. Hinzu kommt ein aufbauender Teil, der zusätzliche 80 Zeitstunden umfasst und die Anerkennungsvoraussetzungen zur*zum Mediator*in im Bundesverband Mediation erfüllt.

Die aktuelle Ausbildung hat noch einige wenige Plätze frei; Details entnehmen Sie bitte der Programmübersicht bzw. kontaktieren Sie mich gerne. Vorab bieten wir zwei Infotermine an.

Inhalt und Aufbau

Was sind Konflikte? Wie löst man sie? Ausgehend von diesen Fragen werden Sie den Ablauf einer Mediation kennenlernen und erproben. Aus dem großen Methodenkoffer der Mediation werden die wesentlichen Kommunikations- und Verfahrenstechniken beleuchtet. Und damit alles Wesentliche gelernt, was es zur Handhabung von Konflikten und Gestaltung von Veränderungsprozessen braucht. Hinzu kommen rechtliche, organisatorische und finanzielle Aspekte, die relevant sind. Und nicht zuletzt bietet die Weiterbildung die Möglichkeit, die eigene berufliche Rolle und die eigene innere Haltung zu reflektieren.

Die Teilnehmenden werden selbstorganisiert im Rahmen der Ausbildung eine Mediation durchführen und diese durch die Dozent*innen supervidieren.

Zielgruppe

Mediation vermittelt Konfliktlösungskompetenzen in jedem Lebensbereich. Insbesondere Personen, die alltäglich im sozialen Kontext mit anderen Personen eng zusammenarbeiten, benötigen eine große Bandbreite an kommunikativen, psychologischen und sozialen Kompetenzen.

Die Ausbildung richtet sich somit an Personen aus folgenden Berufsfeldern: Berater*innen, Therapeut*innen, Personalverantwortliche, Jurist*innen, Pädagogen*innen, Sozialpädagogen*innen, Sozialarbeiter*innen, Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sozialassistent*innen und weitere soziale Berufe, in denen Mediation und mediatorische Methoden sinnvoll angewendet und Entwicklungs- und Veränderungsprozesse eingeleitet werden können.

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